by Tayfun Özdemir
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Hetzner Kubernetes gibt es nicht als fertiges Produkt: Hetzner bietet (Stand Oktober 2026) kein voll gemanagtes Kubernetes wie EKS, AKS oder GKE an. Sie bekommen Cloud-Server, Dedicated Server, Load Balancer, Netzwerke und Volumes, dazu offizielle Kubernetes-Bausteine wie den Hetzner Cloud Controller Manager und einen CSI-Treiber. Den Cluster selbst bauen Sie auf, meist mit k3s und Werkzeugen wie kube-hetzner oder hetzner-k3s. Betrieb, Upgrades und Backups bleiben bei Ihnen oder bei einem Dienstleister.
Dieser Ratgeber richtet sich an Softwarefirmen und mittelständische Unternehmen, die Kubernetes in Deutschland betreiben wollen, ohne die Preise der großen US-Clouds zu zahlen. Sie erfahren, welche Wege es gibt, was ein kleiner Produktionscluster laut aktueller Hetzner-Preisliste kostet und welche Aufgaben im Betrieb auf Sie zukommen.
- Gibt es bei Hetzner Managed Kubernetes?
- Was Hetzner für Kubernetes mitbringt
- Hetzner Kubernetes aufbauen: die gängigen Wege
- Cloud-Server oder Dedicated Server?
- Was kostet Hetzner Kubernetes? Rechenbeispiel mit aktuellen Preisen
- DSGVO und Rechenzentren: Wo laufen die Daten?
- Was Hetzner beim Kubernetes-Betrieb nicht übernimmt
- Hetzner Kubernetes mit EIFBYTE: zwei Betriebsmodelle
- Häufige Fragen zu Hetzner Kubernetes
- Fazit: Hetzner Kubernetes lohnt sich, wenn der Betrieb geklärt ist
- Abonnieren Sie unseren Newsletter und verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr
- About the Author: Tayfun Özdemir
- Kubernetes Kosten: Was kostet ein Kubernetes-Cluster wirklich?
- Kubernetes v1.36 Release: Warum Ihr nächstes Kubernetes Upgrade kein Do-it-yourself-Projekt ist
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Gibt es bei Hetzner Managed Kubernetes?
Nein. Wir haben das Angebot auf hetzner.com am 26. Oktober 2026 geprüft: Es gibt Cloud-Server, Dedicated Server, Load Balancer, Object Storage, Storage Boxen und verwaltete Webhosting-Produkte, aber kein Produkt, bei dem Hetzner die Kubernetes-Steuerungsebene für Sie betreibt. Wer nach Hetzner Managed Kubernetes sucht, landet deshalb bei zwei Varianten: Entweder Sie bauen den Cluster selbst auf Hetzner-Ressourcen, oder ein Dritter übernimmt Aufbau und Betrieb.
Das ist kein Nachteil an sich. Es bedeutet nur, dass die Arbeit, die bei EKS oder AKS der Cloud-Anbieter erledigt, hier jemand anderes erledigen muss: Steuerungsebene hochverfügbar halten, etcd sichern, Kubernetes-Versionen aktualisieren, Zertifikate erneuern und das Betriebssystem der Knoten patchen. Dafür zahlen Sie bei Hetzner keine Gebühr für die Steuerungsebene, sondern nur die Server, die sie ausführen.
Was Hetzner für Kubernetes mitbringt
Hetzner stellt die Infrastruktur und pflegt selbst zwei Komponenten, die einen Kubernetes-Cluster mit der Hetzner Cloud verbinden. Beide sind Open Source und werden von Hetzner auf GitHub gepflegt. Sie sind Bausteine, kein Service: Installieren, konfigurieren und aktuell halten müssen Sie sie selbst.
Hetzner Cloud Controller Manager
Der Hetzner Cloud Controller Manager (hcloud-cloud-controller-manager) verbindet Kubernetes mit der Hetzner-API. Er trägt Informationen wie Standort und Servertyp an den Knoten ein, entfernt gelöschte Server aus dem Cluster, richtet Routen im privaten Netzwerk ein und legt für jeden Kubernetes-Service vom Typ LoadBalancer automatisch einen Hetzner Load Balancer an. Laut Projektseite spricht er neben der Cloud-API auch die Robot-API an, über die Dedicated Server verwaltet werden.
Wie wichtig es ist, diese Komponente aktuell zu halten, zeigt ein Hinweis auf der Projektseite: Versionen bis einschließlich v1.30.0 stürzen ab, weil Hetzner zum 1. Juli 2026 ein Feld aus der API-Antwort entfernt hat. Wer den Cloud Controller Manager seit dem Aufbau nicht angefasst hat, bemerkt das spätestens, wenn neue Knoten oder Load Balancer nicht mehr sauber eingebunden werden.
CSI-Treiber und Volumes
Der CSI-Treiber von Hetzner macht Hetzner Volumes als persistente Volumes in Kubernetes verfügbar. Ein Volume ist Blockspeicher, der immer an genau einem Server hängt. Für Datenbanken und einzelne Anwendungen mit eigenem Speicher passt das gut. Brauchen mehrere Pods gleichzeitig Schreibzugriff auf dieselben Dateien, benötigen Sie eine andere Lösung, etwa Object Storage oder ein Speichersystem innerhalb des Clusters.
Load Balancer und private Netzwerke
Hetzner Load Balancer verteilen TCP-, HTTP- und HTTPS-Verkehr auf mehrere Ziele, prüfen deren Erreichbarkeit und können TLS terminieren. Als Ziele erlaubt Hetzner Cloud-Server und Dedicated Server. Über private Cloud-Netzwerke sprechen die Knoten untereinander, ohne dass interner Verkehr über öffentliche Adressen läuft. Dedicated Server binden Sie über einen vSwitch an diese Netzwerke an. Eine Firewall auf Hetzner-Ebene ergänzt die Netzwerkregeln im Cluster, ersetzt sie aber nicht.
Hetzner Kubernetes aufbauen: die gängigen Wege
Für den Aufbau haben sich einige Open-Source-Werkzeuge etabliert. Fast alle setzen auf k3s, eine schlanke, CNCF-zertifizierte Kubernetes-Distribution, die mit wenig Arbeitsspeicher auskommt und als einzelne Binärdatei installiert wird. Mehr dazu auf k3s.io. Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, wie Ihr Team heute Infrastruktur verwaltet.

kube-hetzner: Terraform oder OpenTofu
Das Projekt kube-hetzner ist ein Terraform-Modul (auch mit OpenTofu nutzbar), das einen kompletten Cluster in der Hetzner Cloud anlegt. Standard ist k3s, alternativ RKE2, auf dem unveränderlichen Betriebssystem openSUSE Leap Micro. Privates Netzwerk, Firewall, CSI-Speicher, Ingress, Zertifikatsverwaltung sowie automatische Updates von Betriebssystem und Kubernetes sind integriert. Wer Infrastruktur ohnehin als Code verwaltet, findet hier den strukturiertesten Einstieg.
Der Haken: Die Konfiguration hat viele Stellschrauben, und größere Versionssprünge des Moduls selbst erfordern Migrationsschritte. Das Projekt dokumentiert das ausführlich, die Arbeit nimmt es Ihnen aber nicht ab. Automatische Upgrades sollten Sie außerdem bewusst einstellen, damit sich nicht mitten in der Woche ungetestet die Kubernetes-Version ändert.
hetzner-k3s: ein Kommandozeilenwerkzeug
hetzner-k3s ist ein Open-Source-Werkzeug, das aus einer einzigen YAML-Datei einen k3s-Cluster in der Hetzner Cloud erzeugt. Es installiert Cloud Controller Manager, CSI-Treiber, den System Upgrade Controller für k3s-Upgrades und den Cluster Autoscaler gleich mit. Terraform braucht es nicht. Für Teams, die schnell einen sauberen Hetzner-k3s-Cluster wollen und keine Terraform-Struktur pflegen, ist das oft der kürzere Weg.
Nach dem Anlegen endet die Zuständigkeit des Werkzeugs weitgehend. Monitoring, Backups, Ingress-Auswahl, Secrets und Deployments organisieren Sie selbst. Das ist kein Mangel, sondern bewusst so gebaut, sollte aber in Ihrer Planung stehen.
Eigener Aufbau mit k3s oder kubeadm
Natürlich können Sie k3s oder kubeadm auch ohne diese Werkzeuge installieren und Cloud Controller Manager sowie CSI-Treiber per Helm nachziehen. Das lohnt sich, wenn Sie besondere Anforderungen haben, etwa eine Mischung aus Cloud-Servern und Dedicated Servern, ein bestimmtes Netzwerk-Plugin wie Cilium oder vorgegebene Härtungsrichtlinien. Sie haben die volle Kontrolle und tragen dafür jede Entscheidung selbst.
Daneben gibt es Drittanbieter, die eine verwaltete Steuerungsebene oder eigene Plattformen für Hetzner anbieten. Ob das passt, hängt davon ab, ob Sie eine weitere Plattform mit eigenem Vertrag und eigenem Zugriff auf Ihr Hetzner-Konto einbinden möchten.
Cloud-Server oder Dedicated Server?
Hetzner Cloud-Server werden stundengenau abgerechnet, mit einer monatlichen Obergrenze. Sie lassen sich per API in Minuten anlegen und löschen, was Autoscaling und automatisierte Neuaufbauten möglich macht. Dedicated Server aus der AX- oder EX-Reihe bieten deutlich mehr Leistung pro Euro, haben aber teils eine Einrichtungsgebühr, längere Bereitstellungszeiten und keine Volumes. Fällt die Hardware aus, tauscht Hetzner sie, doch der Server ist bis dahin weg.
In der Praxis bewährt sich oft eine Mischung: Steuerungsebene und kleinere Workloads auf Cloud-Servern, rechenintensive Dienste auf Dedicated Servern, verbunden über vSwitch und private Netzwerke. Für den Einstieg in Hetzner Kubernetes und für Cluster bis zu einer mittleren Größe reicht die Hetzner Cloud meist aus. Laut hetzner.com beginnen Dedicated Server der AX-Reihe bei 59,00 Euro netto im Monat (AX41), der AX42 bei 79,00 Euro netto, Stand 26. Oktober 2026.
Was kostet Hetzner Kubernetes? Rechenbeispiel mit aktuellen Preisen
Hetzner hat seine Cloud-Preise 2026 zweimal angepasst, zuletzt zum 15. Juni 2026 für neue Bestellungen und für das Umskalieren bestehender Server. Die Details stehen in der offiziellen Übersicht zur Preisanpassung. Ältere Rechenbeispiele aus Blogs und Foren sind deshalb oft zu niedrig. Wir rechnen mit den Preisen, die hetzner.com am 26. Oktober 2026 für Deutschland und Finnland anzeigt.

Beispiel: ein kleiner, hochverfügbarer Produktionscluster mit drei Knoten für die Steuerungsebene, drei Worker-Knoten und einem Load Balancer für den Ingress. Alle Preise netto pro Monat, umgerechnet aus den Bruttopreisen auf hetzner.com, jeweils inklusive öffentlicher IPv4-Adresse.
| Posten | Berechnung | Monatlich (netto) |
|---|---|---|
| Steuerungsebene: CPX22 (2 vCPU, 4 GB RAM) | 3 × 19,99 € | 59,97 € |
| Worker: CPX32 (4 vCPU, 8 GB RAM) | 3 × 35,99 € | 107,97 € |
| Load Balancer LB11 | 1 × 7,49 € | 7,49 € |
| Summe Infrastruktur | 175,43 € |
Nicht enthalten sind Volumes für persistente Daten, Object Storage für Backups und Traffic über den Inklusivumfang hinaus. Laut hetzner.com enthalten Cloud-Server an EU-Standorten mindestens 20 TB Traffic, jedes weitere TB kostet 1,00 Euro netto. Die günstigere Cost-Optimized-Reihe (zum Beispiel CX23 für 5,99 Euro und CX33 für 8,99 Euro netto inklusive IPv4) wird auf hetzner.com derzeit als nicht verfügbar angezeigt. Ist sie wieder bestellbar, sinkt dieselbe Topologie auf rund 52 Euro im Monat.
Wichtiger als die Serverpreise ist bei Hetzner Kubernetes meist der zweite Kostenblock: die Arbeitszeit für Aufbau, Upgrades, Überwachung und Störungen. Ein Cluster für 175 Euro im Monat, um den sich niemand kümmert, wird teurer als jeder Managed-Dienst, sobald etwas ausfällt. Wie Sie diesen Aufwand realistisch einplanen, zeigt unser Ratgeber zu Kubernetes Kosten.
DSGVO und Rechenzentren: Wo laufen die Daten?
Hetzner Online ist ein deutsches Unternehmen und betreibt eigene Rechenzentrumsparks in Falkenstein und Nürnberg sowie in Helsinki. Diese drei Standorte bilden die Netzwerkzone eu-central. Daneben gibt es Cloud-Standorte in Ashburn, Hillsboro und Singapur, die laut Hetzner-Dokumentation in angemieteten Flächen fremder Rechenzentren laufen. Wenn Sie Hetzner Kubernetes für Daten europäischer Kunden nutzen, wählen Sie bewusst Falkenstein, Nürnberg oder Helsinki.
Finnland liegt in der EU, die DSGVO gilt dort genauso. Trotzdem fragen manche Kunden oder Auftraggeber ausdrücklich nach Deutschland. Dann legen Sie Knoten, Volumes und Load Balancer nur in fsn1 und nbg1 an und halten das in der Cluster-Konfiguration fest. Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen Sie direkt mit Hetzner im Kundenkonto ab. Er deckt die Infrastruktur ab, nicht die Frage, wer im Cluster welche Rechte hat.
Was Hetzner beim Kubernetes-Betrieb nicht übernimmt
Hetzner hält die Hardware, das Netzwerk und die eigenen Dienste wie Load Balancer am Laufen. Alles darüber liegt bei Ihnen. Bei Hetzner Kubernetes heißt das konkret:
- Kubernetes-Upgrades: Neue Minor-Versionen erscheinen mehrmals im Jahr, jede erhält laut kubernetes.io rund ein Jahr Patch-Support. Wer nicht regelmäßig aktualisiert, landet schnell auf einer Version ohne Sicherheitsupdates.
- Betriebssystem der Knoten: Patches, Neustarts und das kontrollierte Leeren von Knoten vor Wartungen.
- Zusatzkomponenten: Cloud Controller Manager, CSI-Treiber, Ingress-Controller, cert-manager und Netzwerk-Plugin haben eigene Versionen und Abhängigkeiten.
- Backups: etcd-Snapshots der Steuerungsebene und Sicherungen der Anwendungsdaten auf Volumes, außerhalb des Clusters abgelegt und regelmäßig testweise zurückgespielt.
- Überwachung: Monitoring, Logs und Alarme, damit Sie von Problemen nicht erst durch Ihre Kunden erfahren.
- Sicherheit: RBAC, NetworkPolicies, Pod Security und gescannte Images. Kubernetes ist ab Werk flexibel konfiguriert, nicht gehärtet.

Gerade bei kleinen Teams scheitert es selten am Aufbau, sondern am zweiten und dritten Jahr. Der Cluster läuft, die Person, die ihn eingerichtet hat, ist mit anderen Projekten beschäftigt, und die Kubernetes-Version fällt aus dem Support. Wie ein Upgrade sauber geplant wird, beschreiben wir im Beitrag zum Kubernetes Release v1.36. Wo Konfigurationen typischerweise Lücken haben, prüfen wir im Kubernetes Security Audit.
Hetzner Kubernetes mit EIFBYTE: zwei Betriebsmodelle
Wir bauen Kubernetes-Cluster bei Hetzner auf und betreiben sie anschließend. Dabei gibt es zwei Modelle, die sich vor allem darin unterscheiden, wem die Infrastruktur gehört.
- In Ihrem Hetzner-Konto: Die Server laufen in Ihrem eigenen Hetzner-Projekt, die Rechnung von Hetzner geht an Sie. Wir richten den Cluster als Code ein, dokumentieren ihn und übernehmen Upgrades, Backups, Überwachung und Störungsbehebung. Sie behalten jederzeit den vollen Zugriff und können den Betrieb später auch selbst übernehmen.
- In der EIFBYTE-Umgebung bei Hetzner: Ihre Anwendungen laufen in unserer eigenen Hetzner-Umgebung. Sie zahlen eine monatliche Pauschale, die Infrastruktur und Betrieb enthält, und haben keinen eigenen Hetzner-Vertrag.
In beiden Fällen kalkulieren wir einen Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir Ihre Anwendungen, Datenbanken und Anforderungen an Verfügbarkeit klären. Zusätzliche Arbeiten außerhalb der Vereinbarung rechnen wir laut unserer Preisübersicht mit 120 Euro netto pro Stunde ab, mit Wartungsvertrag mit 100 Euro netto. Betreut wird während der vereinbarten Servicezeiten. Eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft bieten wir nicht an, deshalb planen wir Cluster so, dass der Ausfall eines einzelnen Knotens ohne sofortigen Eingriff überbrückt wird.
Häufige Fragen zu Hetzner Kubernetes
Bietet Hetzner ein eigenes Managed Kubernetes an?
Nein, Stand Oktober 2026 hat Hetzner kein voll gemanagtes Kubernetes-Produkt. Hetzner liefert Server, Load Balancer, Netzwerke und Volumes sowie den Cloud Controller Manager und einen CSI-Treiber. Den Cluster und seinen Betrieb übernehmen Sie selbst oder ein Dienstleister.
Was ist besser: kube-hetzner oder hetzner-k3s?
kube-hetzner passt zu Teams, die Infrastruktur mit Terraform oder OpenTofu verwalten und viele Optionen brauchen. hetzner-k3s ist ein einzelnes Kommandozeilenwerkzeug mit einer YAML-Datei und schneller eingerichtet. Beide setzen auf k3s, und bei beiden bleibt der laufende Betrieb Ihre Aufgabe.
Was kostet ein Kubernetes-Cluster bei Hetzner?
Ein kleiner hochverfügbarer Cluster mit drei CPX22-Knoten für die Steuerungsebene, drei CPX32-Workern und einem LB11 Load Balancer kostet laut hetzner.com 175,43 Euro netto im Monat (Stand 26. Oktober 2026), ohne Volumes und Backup-Speicher. Hinzu kommt der Aufwand für den Betrieb.
Ist Kubernetes bei Hetzner DSGVO-konform nutzbar?
Ja, wenn Sie die Standorte Falkenstein, Nürnberg oder Helsinki wählen und mit Hetzner einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen. Für die Datenschutzkonformität Ihrer Anwendung selbst, etwa Zugriffsrechte und Protokollierung, bleiben Sie verantwortlich.
Wozu dient der Hetzner Cloud Controller Manager?
Er verbindet den Cluster mit der Hetzner-API. Ohne ihn erzeugt ein Service vom Typ LoadBalancer keinen Hetzner Load Balancer, und Knoten werden nicht mit Standort und Servertyp gekennzeichnet. Halten Sie ihn aktuell: Versionen bis v1.30.0 funktionieren seit einer API-Änderung im Juli 2026 nicht mehr zuverlässig.
Fazit: Hetzner Kubernetes lohnt sich, wenn der Betrieb geklärt ist
Hetzner ist eine solide und vergleichsweise günstige Basis für Kubernetes in Deutschland. Die Bausteine sind vorhanden, die Werkzeuge ausgereift. Was fehlt, ist der Teil, den bei EKS oder AKS der Anbieter erledigt: Upgrades, Backups, Überwachung und Sicherheit. Planen Sie dafür von Anfang an Zeit oder einen Partner ein, dann bleibt der Preisvorteil auch nach dem ersten Jahr bestehen.
Wenn Sie einen Cluster bei Hetzner aufbauen oder einen bestehenden übergeben möchten, beschreiben Sie uns kurz Ihre Umgebung. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welches Betriebsmodell passt, und nennen Ihnen danach einen Festpreis. Wie der laufende Betrieb bei uns aussieht, beschreibt unsere Seite Managed Kubernetes. Alle weiteren Leistungen rund um Container und Automatisierung finden Sie unter DevOps Beratung.
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